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Aktuelle
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Erstes Gesicht transplantiert
In Spanien wurde zum ersten Mal ein vollständiges Gesicht verpflanzt – einschließlich Haut und Muskeln, Nase, Lippen, Oberkiefer, Zähnen, Gaumen, Wangenknochen und Kinn. In diesem Umfang wurde bisher kein vergleichbarer Eingriff vorgenommen. Die Ärzte betonen, dass es sich um einen Notfall und keine Schönheitsoperation handele. Dem Patienten wurden nach einem Unfall wieder lebenswichtige Funktionen wie atmen, schlucken und sprechen ermöglicht.
Pilzsporen in Oregon
Neuartige Hefepilzsporen verpesten derzeit die Luft im amerikanischen Bundesstaat Oregon. Laut den zuständigen Forschern handelt es dabei sich um eine neue Variante des bereits bekannten Pilzes Cryptococcus. Die neue Pilzart ist deutlich aggressiver als ihr Vorgänger. Bei immunschwachen Patienten können die Sporen über die Atemwege sogar bis zum Tod führen, so die Wissenschaftler. Da der Pilz nur in tropischen und subtropischen Zonen vorkommt, schließen Wissenschaftler den Klimawandel als Ursache nicht aus.
Neue Arten auf Borneo
Naturschützer des WWF haben 123 neue Tier- und Pflanzenarten in Borneo entdeckt. Darunter auch fünf Frösche. Besonders spektakulär hierbei: Eine der neu entdeckten Froscharten verfügt über Flughäute zwischen Fingern und Zehen. Damit können diese Tiere kurze Gleitflüge von Baum zu Baum unternehmen.
Laternenhaie
Belgische Meeresbiologen haben jetzt den Leuchtmechanismus von schwarzen Laternenhaien entschlüsselt. Die Seeräuber besitzen in ihrer Bauchhaut zahlreiche leuchtfähige Zellen. Vor diesen befinden sich Blenden aus dunklen Pigmenten. Naht ein Räuber, aktivieren die Haie eine Reihe von Hormonen und bringen ihren Körper zum leuchten. Dadurch verschwimmen ihre Konturen und sie werden regelrecht unsichtbar für ihre Feinde.
Muttermilch gegen Krebs
Menschliche Muttermilch tötet Krebszellen ab. Zu diesem Schluss sind jetzt schwedische Forscher gelangt. Die Muttermilch enthält einen Komplex namens HAMLET. Dieser dringt in die kranken Zellen ein und tötet sie ab. Gesundes Gewebe jedoch verschont die Substanz. Wie der Mechanismus genau funktioniert und ob der Krebs dadurch vollständig geheilt werden kann wissen die Forscher noch nicht.
Kluge Raben
Raben sind klüger als bisher angenommen wurde. In einem Versuch versteckten neuseeländische Forscher Fleisch in einer Kiste, das nur mit einem langen Stock zu erreichen ist. Dieser lag jedoch in einer Gitterbox. Als Hilfsmittel gaben die Forscher den Vögeln einen kurzen Stab. Dabei beobachteten sie, dass die Tiere sich zunächst den langen Stock und erst dann sich das Fleisch holten. Die Forscher vermuten jetzt, dass Raben komplexe Situationen sofort erkennen und dementsprechend reagieren können.
Künstliche Bauchspeicheldrüse
Eine in Amerika entwickelte künstliche Bauchspeicheldrüse kann Diabetikern das Leben leichter machen. Dazu platzierten Forscher den Patienten im Bauchbereich eine Pumpe unter die Haut und ein Blutzuckersensor in die Venen. Diese senden Signale an einen Computer, der den Blutzuckerhaushalt überwacht. Ist dieser zu hoch oder zu niedrig, schüttet die Pumpe die Hormone Insulin oder Glucagon aus. Erste Tests erzielten bereits positive Ergebnisse.
Marsmeteorit
Internationale Forscher haben jetzt das Alter des ältesten bekannten Marsmeteoriten bestimmt. Anhand einer sogenannten Isotopen-Analyse der Metalle Lutetium und Hafnium entdeckten sie, dass der Gesteinsbrocken rund 4,1 Milliarden Jahre alt ist. Damit ist er jünger, als die Forscher bisher angenommen haben. Dieses Ergebnis kann jetzt helfen, Aufschluss über die Prozesse bei der Entstehung der Erde zu geben.
Genforschung
Mütter mit vererbbaren Erkrankungen könnten künftig gesunde Kinder kriegen. Hoffnung dazu gibt jetzt eine britische Studie. Darin schufen Forscher Embryonen aus der DNA von drei verschiedenen Menschen. Denn viele seltene Krankheiten werden durch die sogenannten fehlerhaften Metochondrien vererbt. Diese befinden sich in den Eizellen der Frauen. Deswegen tauschten die Forscher den genetischen Kern einer befruchteten Zelle gegen eine gesunde aus. Ob die Methode auch wirklich sicher ist, muss noch geklärt werden.
Gendefekt gegen Rassismus
Menschen mit dem sogenannten Williams-Syndrom haben keine Vorurteile anderen gegenüber. In einer deutscher Studie bewerteten gesunde und betroffene Probanden - Leute mit einer anderen Hautfarbe. Dabei fiel das Urteil der Williams-Patienten deutlich positiver aus. Der Grund dafür sei das Fehlen von 26 Genen auf einem bestimmten Chromosom, so die Forscher.
Chagas-Krankheit
Die tropische Chagas – Krankheit erhöht das Schlaganfallsrisiko. Das haben jetzt spanische Forscher herausgefunden. Verursacht wird die Krankheit durch eine Infektion mit Parasiten, dem sogenannten Erreger Trypanosoma cruzi. Dieses löst Komplikationen beim Herzen und Blutgerinnsel aus. Dadurch steigt das Risiko eines Herzinfarkts. Die Forscher wollen jetzt untersuchen, ob ein Blutgerinnung hemmendes Medikament gegen die Krankheit helfen kann.
Sehende Tintenfischbäuche
Laut einer amerikanischen Studie sehen Tintenfische Farben mit dem Bauch. Obwohl die Meeresbewohner mit den Augen keine Farben sehen können, passen sie ihre Haut den Farben der Umgebung an. Das liegt an einem Gen, das eine wichtige Rolle für Sehproteine spielt. Dieses befindet sich nicht nur im Auge der Tintenfische, sondern auch im Bauchbereich. Wie das Gen aber das Leben der Tiere tatsächlich beeinflusst, ist den Forschern noch unklar.
Chaotische Tauben
Scheinbar chaotisch fliegenden Vogelschwärme folgen dennoch einer geregelten Rangordnung. In einer Studie beobachteten ungarische Forscher das Flugverhalten von Brieftauben. Obwohl die Tiere auf den ersten Blick keine bestimmte Flug-Ordnung aufweisen, folgen sie doch einem Anführer. Dieser kann aber noch in der luftigen Höhe flexibel ausgetauscht werden. Wie der Tauben-anführer von seinen Artgenossen ausgesucht wird, ist den Forscher noch unklar.
Nahtoderfahrungen
Hohe Kohlendioxid-Werte im Blut bei einem Herzstillstand lösen Nahtoderfahrungen aus. Das hat jetzt eine slowenische Studie ergeben. Dazu befragten Forscher Menschen, die solche Erlebnisse durchlebt haben. Gleichzeitig überprüften sie die Blutwerte der Patienten während der Wiederbelebung. Dabei entdeckten die Forscher, dass einige Menschen eine erhöhte CO2- und Kalium- Konzentration aufwiesen. Bisher konnten solche Nahtoderfahrungen nicht erklärt werden.
Genetische Taubheit
US-Forscher haben jetzt ein Gen entdeckt, das Taubheit bei Kindern verursacht. Das so genannte PTPRQ ist für die Entwicklung von Haarzellen des Innenohrs bereits vor der Geburt verantwortlich. Ist das Gen fehlerhaft, bilden sich nicht genug Zellen aus. Als Folge hören die betroffenen Kinder nur schlecht oder gar nicht. Mit dieser Entdeckung hoffen die Forscher jetzt eine neue Behandlungsmethode gegen Taubheit zu finden.
Neue Waran-Art entdeckt
Forscher haben auf den den Philippinen eine neue Waran-Art entdeckt. Die schwarz-gelb gefleckte Echse wird bis zu zwei Meter lang und lebt offenbar seit langem isoliert von ihren Artt-Verwandten. Ihr Erbgut unterscheidet sich stark von der DNA bisher bekannter Echsen. Ungewöhnlich ist weitereine anatomische Besonderheit bei den Männchen. Diese verfügen über zwei Geschlechtsteile, die sie im Wechsel benutzen können. Die neue Waran-Art hat den Namen auf Varanus bitatawa erhalten
Erinnerungen sind erkennbar
Erinnerungen hinterlassen lesbare Spuren, fanden Forscher des University College in London heraus. Im Rahmen eines Versuchs wurden den Teilnehmern jeweils 3 Abschnitte aus verschiedenen Filmen vorgeführt. Anschließend sollten die Probanden einen Filmabschnitt möglichst intensiv erinnern. Ein mit einem Kernspintomografen verbundener Computer versuchte dann per Algorithmus zu erraten, um welchen Film es sich handelt. Überraschenderweise lag seine Trefferquote mit 45% über der bloßen Zufallsquote von einem Drittel. Erinnerungen lassen also bis zu einem gewissen Grad objektiv erkennen.
Weisheit im Alter
Eine neue Studie der University of Michigan legt die Vermutung nahe, dass die sogenannte Altersweisheit tatsächlich existiert. Die Psychologen untersuchten dabei an einer Gruppe von 247 Probanden das Verständnis für unterschiedliche Werte und Ansichten, den Einsatz für Kompromisslösungen und die Entscheidungskompetenz bei Fragestellungen mit nur wenigen Informationen. Menschen über 60 Jahre zeigten dabei im Vergleich mit ihren jüngeren Kollegen deutlich mehr Eigenschaften, die in der psychologischen Literatur mit Weisheit assoziiert werden. Die Senioren ließen Jüngere dabei vor allem in den Kategorien Verlittlung und Kompromisse deutlich hinter sich.
Schockgefrorener Ötzi
Rasches Gefriertrocknen der Haut schützt den Eismenschen Ötzi vor Zerfall. Laut internationalen Forschern wurde der Haut der Leiche schnell Wasser entzogen. Gleichzeitig bedeckte Schnee den Körper der Mumie. Diese Umstände bewirkten, dass die Haut zugfester und flexibel wurde. Verantwortlich für die Festigkeit sind Fasern aus dem Strukturprotein Kollagen, das in verschiedenen Geweben vorkommt. Diese schützten den mumifizierten Körper vor Zersetzung
Gesunde Schokolade
Schokolade senkt das Risiko eines Herzinfarkts. Zu diesem Schluss sind jetzt deutsche Ernährungsforscher gelangt. Kleine Mengen am Tag senken den Blutdruck und beugen so einen Herzanfall vor. Verantwortlich dafür ist der Kakao-Inhaltsstoff Flavanol. Diese Substanz weitet die Muskelzellen der Blutgefäße. Dadurch wird der Körper besser durchblutet und das Risiko eines Herzinfarkts sinkt.
Raffinierte Insekten
Insekten lassen sich vom Wind tragen, um ihr Winterquartier zu erreichen. Das entdeckten jetzt englische Forscher, als sie Schmetterlinge bei der Wanderung in den Süden beobachtet haben. Je nach Luftströmung flogen die Insekten in einer Höhe zwischen 150 und 1200 Metern. Die Falter kontrollierten ihre Route durch gezielte Kopfbewegungen. Diese Beobachtung könnte jetzt helfen, die Einwanderung von neuen Insekten besser zu verstehen.
Verräterische Hirnaktivitäten
Patienten im Wachkoma können über ein neues Verfahren mit der Außenwelt kommunizieren. Ein Forscherteam scannte die Hirnaktivitäten komatöser Menschen mittels eines Magnet-Resonanz-Tomographen. Gleichzeitig stellten sie Ihnen Fragen, die sie mit Ja und Nein beantworten konnten. Rund 43 Prozent gaben die richtigen Antworten. In Zukunft könnten Patienten so in die Behandlung einbezogen werden. Bisher ging das nicht da laut Experten Komapatienten kein Bewusstsein mehr haben.
Ursache für Frühgeburt
Frühgeburten könnten künftig vermieden werden. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher. Sie untersuchten Genvariationen von Müttern und ihren Ungeborenen. Das Ergebnis: vor allem das Gen IL6R kann zu einer Frühgeburt führen. Dieser Erbfaktor ist wichtig für die Bekämpfung von Infektionen im Mutterleib. Durch diese Entdeckung können Ärzte betroffene Mütter jetzt besser medizinisch versorgen.
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